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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Genossenschaftsgründung für Hanfanbau und -verwertung

„Das ist mal eine ungewöhnliche Genossenschaftsgründung“, sagt Genossenschaftsberater Olaf Haubold. So haben in Altenburschla in der Werraregion 52 Personen die WerraHanf eG i.G. (WeG) gegründet, um den regionalen Hanfanbau auf biologisch bewirtschafteten Anbauflächen voranzutreiben. Die Gründer haben dabei den Genossenschaftsgedanken und die regionale Wertschöpfung im Blick. Gemeinsam wollen sie Produkte aus Hanf herstellen und regional vermarkten. Die WerraHanf Bio-Produkte sollen in Zusammenarbeit mit Bäckereien, Lebensmittelherstellern, Biomärkten, Gastronomiebetrieben und Industriebetrieben auf den Markt gebracht und so zu einem neuen Regionalprodukt werden. „Die Möglichkeiten, die Hanf bietet, der zu Unrecht vielfach nur als Droge gesehen wird, sind vielfältig. Insofern ist eine öffentliche Gründung als Genossenschaft nur konsequent“, so der Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold.

Dienstag, 12. Dezember 2017

IT-Konsortium "openKONSEQUENZ" wird Genossenschaft

„Auch für IT-Zusammenschlüsse werden Genossenschaftsmodelle immer interessanter, wie eine aktuelle Presseverlautbarung zeigt“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. So haben insgesamt 21 Unternehmen eine gemeinsame Genossenschaft gegründet. Zu ihnen gehören die regionalen Netzbetreiber E-netz Südhessen, EWE Netz, MVV Netze, Netz Leipzig, die Softwarehersteller Count+Care, BTC Business Technology Consulting, DNV GL, Mettenmeier, Spie und Simon Process Engineering sowie das Oldenburger Institut für Informatik (OFFIS). Die bisherige Zusammenarbeit auf Basis eines Kooperationsvertrages war durch das Mitgliederwachstum an organisatorische Grenzen gestoßen. So ist es zum Beispiel unkomplizierter, Softwareentwicklungen als juristische Person zu beauftragen. „Zugleich es für gemeinnützige Forschungseinrichtungen einfacher, sich an einer Genossenschaft zu beteiligen“, so Genossenschaftsgründer Olaf Haubold.




Donnerstag, 7. Dezember 2017

Energiegenossenschaften als Treiber der Energiewende

„Wie neueste Zahlen belegen, werden Energiegenossenschaften immer mehr zum Treiber der Energiewende “, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold mit Bezug auf eine aktuelle Untersuchung, die der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) zusammen mit dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in Berlin vorgestellt hat. Danach beteiligen sich immer mehr Menschen an Energiegenossenschaften. Die über 500 in den letzten Jahren neu gegründete Energiegenossenschaften hätten zusammen bereits rund 800 Millionen Euro in Erneuerbare Energien investiert. Energiegenossenschaften bieten Bürgern einen idealen Rahmen, sich vor Ort für den Umbau der Energieversorgung zu engagieren“, so Genossenschaftsgründer Olaf Haubold.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Energiegenossenschaften – haben die überhaupt einen Stellenwert?

Immer wieder bekomme ich die Frage gestellt, welchen Stellenwert Energiegenossenschaften im Genossenschaftsbereich, aber insbesondere im Hinblick auf ihre Relevanz für die Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland haben. Dazu wollen wir uns doch mal die nackten Fakten ansehen“, sagt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Alleine im
Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. (DGRV) sind 850 Energiegenossenschaften organisiert. Rund 180.000 Menschen engagieren sich dabei in genossenschaftlichen Erneuerbaren-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung. Das zeigt, dass diese Genossenschaften einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung leisten, aber auch für sehr viel Akzeptanz für erneuerbare Energien in breiten Bevölkerungsschichten sorgen“, so Genossenschaftsgründer Olaf Haubold.

Donnerstag, 30. November 2017

DEGP Fachtagung zu Familien in Genossenschaften

Vielschichtiger könnte es kaum sein, was inzwischen alles unter dem Begriff „Familien-Genossenschaft“ verstanden wird. Die Fachtagung „Familien entdecken Genossenschaften“ des Deutsch-Europäischen Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. (DEGP) führte Menschen zusammen, deren Beweggründe von großer Spannbreite waren. Bei den einen ging es um „handfeste“ Wirtschaftsthemen, wie Unternehmensnachfolge, Re-Start oder Erbfragen. Bei anderen Interessenten standen wohnwirtschaftliche Lösungen im Vordergrund und wiederum andere waren an sozialen Themen, wie Kindergärten, Altenpflege oder Wohnbetreuung interessiert …
„Für alles gibt es eine passende genossenschaftliche Lösung“ – mit dieser Aussage eröffnete der Vorstand des DEGP – Gerd K. Schaumann – die Fachkonferenz für Familien-Genossenschaften in Berlin. „Wir sind uns durchaus der Kühnheit einer solchen These bewusst“ – so der DEGP-Vorstand, möchten jedoch vorwegnehmen, dass diese Aussage inzwischen in langjähriger Verbands-Arbeit gut verifiziert wurde. Es ist geübte Praxis unseres Verbandes, nicht zu warten, bis Gründer ihre Unternehmensideen an den Verband herantragen. Der DEGP ist seit einiger Zeit dazu übergegangen, auch aktiv Lösungsbereiche zu identifizieren, Rahmenkonzepte zu entwickeln und für deren Umsetzung geeignete Unternehmer (Vorstände, Mitglieder) zu finden und zu begeistern. 
Im Kern wirkt eigentlich jede Genossenschaft wie eine Art „Familie“. Werte wie Vertrauen, Partizipation, Selbsthilfe und Selbstverantwortung sind „familientypisch“. Wer mit so geschärftem Blick durch die Lande geht, wird unschwer entdecken, wo, welche Themen zur (genossenschaftlichen) Lösung anstehen könnten und wie man dazu die passenden Konzeptionen entwickeln kann. Es hat sich im DEGP bewährt, dazu gezielt die „Anwender“ zu finden und zusammenzuführen. Deshalb geht es bei dieser Konferenz auch nicht nur darum, bereits bestehende Konzepte vorzustellen, sondern auch weitere Menschen dafür zu gewinnen, in eigener Regie bestehende Konzeptionen zu prüfen, diese als „Startup“ umzusetzen.
Zunächst ging es darum, bestehende Projekte aus den Bereichen Kindergärten, Seniorenbetreuung und Schule vorzustellen. Beeindruckendes wurde hier geleistet und darüber berichtet. Die Projekte machten Mut zur Nachahmung. Familiengenossenschaften mit sozialpolitischen Hintergründen, so die Referenten, sind heute gern gesehene Partner von Kommunen und durchaus auch von Unternehmen. Dies ist „Selbsthilfe und Selbstorganisation“, die sofort einsichtig und nachvollziehbar ist. Soziale „Brennpunkte“ sind seit jeher ein Terrain für genossenschaftliche Lösungswege gewesen und werden es bleiben.
Anders jedoch z.B. das Thema „Unternehmensnachfolge“. Hier werden – auch von Kammern und Unternehmensberatungen – genossenschaftliche Lösungen gern ignoriert, so Herr Olaf Haubold, Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Genossenschaften. Seine Erfahrungen zeigen, dass in Situationen von Unternehmensnachfolge zu wenig „ganzheitlich“ gedacht und gehandelt wird. Dabei geht es längst nicht nur darum, einen gelungenen unternehmerischen „Stabwechsel“ zu organisieren, sondern zugleich auch die mannigfaltigen Interessen der bisherigen Unternehmer und dessen Familie zu berücksichtigen. Haubold erläuterte diese Zusammenhänge anhand von Praxisbeispielen sowohl aus dem Handwerk, wie auch von mittelständischen Industrie- bzw. Dienstleistungsunternehmen. Erfahrungsgemäß sind die Unternehmerfamilien insbesondere an einem reibungslosen Betriebsübergang interessiert, der auch die Vermeidung erbschaftsteuerrechtlicher Aufwendungen optimal berücksichtigt. Die Empfehlung von Haubold war für alle Teilnehmer leicht einsichtig und nachvollziehbar: Das Thema Unternehmensnachfolge sollte bereits längere Zeit vor dem eigentlichen Wechsel thematisiert und von den Familien mit besonders qualifizierten Berater geplant werden. So können Lösungen erarbeitet werden, die alle beteiligten Parteien zufrieden stellen. Haubold erläuterte Beispiele, wie mittels einer familiengenossenschaftlichen Lösung alle Interessen in Einklang gebracht werden können und so „SmartCoop-Lösungen“ möglich werden. Seine Empfehlung: Wirklich intelligente Lösungen benötigen eine 360 Grad-Sicht. Die gesicherte unternehmerische Betriebsfortführung ist ebenso wichtig, wie die gesicherte Vermögenssituation der Familie.
Herr Frank-P. Evertz, Genossenschaftsberater, konzentrierte sich auf den Aspekt Erbrecht. Nicht selten, so Evertz, sind die starren gesetzlichen Vorgaben des Erbrechts unzureichend, um optimal die Interessen der Erblasser und Erben zu synchronisieren. Hier bieten genossenschaftliche Lösungen oftmals interessante Lösungswege – auch in Verbindung mit einer genossenschaftlich strukturierten Unternehmensnachfolge. Da Erbrecht und Steuerrecht quasi eng ineinander verzahnt sind, bedarf es der Einbeziehung von qualifizierten Steuerberatern. Es macht wenig Sinn, genossenschaftliche Lösungen zu präsentieren, die steuerlich zu ungewollten Belastungen führen. Nicht selten kann eine Wohnungsbau-genossenschaft hierbei interessante Perspektiven eröffnen.
Der DEGP Vorstand wies darauf hin, dass der Verband eine Fachgruppe „Familiengenossenschaft“ gegründet hat, der spezialisierte Unternehmensberater, Genossenschaftsberater, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachjuristen angehören, die sowohl genossenschaftliche Lösungen – unterstützend – entwickeln, wie bestehende Lösungen genossenschaftlich optimieren helfen.
Wegen des großen Zuspruchs wurde beschlossen, weitere Konferenz zum Thema „Familiengenossenschaften“ auf Ebene der Bundesländer durchzuführen. 

Dienstag, 28. November 2017

Zu Gast bei einer anderen Genossenschaft

„Einige Genossenschaften in Deutschland bieten Mitgliedern anderer Genossenschaften Ferienzimmer bzw. Übernachtungsmöglichkeiten an“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Möglich wird dies durch einen Zusammenschluss von 400 Genossenschaften aus ganz Deutschland. Wer wissen möchte, ob sich eine Gästewohnung in der Nähe des geplanten Aufenthaltsortes befindet, bekommt eine schnelle Übersicht unter https://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/gaestewohnungen. „Eine wirklich gute Idee in Zeiten, in denen sich beim Thema Übernachtung verschiedenste Sharing-Modelle durchsetzen“, so Genossenschaftsgründer Olaf Haubold.

Donnerstag, 23. November 2017

Wie finde ich eigentlich eine Genossenschaftswohnung?

Auch die Wohnungsgenossenschaften sind mit der Zeit gegangen und bieten nun einen Service an, der vielen überhaupt nicht bekannt ist“, erklärt Genossenschaftsberater und Genossenschaftsgründer Olaf Haubold. Denn immer wieder wird ihm die Frage gestellt: Wie finde ich denn überhaupt eine Genossenschaftswohnung?  Hier kann die bundesweit aktive Internetseite www.Wohnungsbaugenossenschaften.de helfen. Die Verantwortlichen schreiben selbst: „Bei über 400 Genossenschaften aus ganz Deutschland mit knapp 800.000 Wohnungen könnten Sie schon bald Ihre Wunschwohnung finden. Und das Beste dabei ist: Bei uns sind Sie nicht bloß Mieter, sondern Miteigentümer. Damit besitzen Sie ein lebenslanges Wohnrecht und können außerdem aktiv mitbestimmen.“ „Schön, dass auch gleich der Genossenschaftsgedanke in den Vordergrund gestellt wird und der Wohnungssuchende kein Bittsteller, sondern Miteigentümer wird“, so Genossenschaftsgründer Olaf Haubold.